USA wollen kleinere Löcher im Käse

Den Amerikanern sind die Löcher im "Swiss Cheese" zu groß

Den USA sind die Löcher im "Swiss Cheese" zu groß. Sie wollen mehr Material statt Luft im Käse und haben deshalb den Standard für die Größe der Löcher halbiert. Die Regierung in Bern bedauert diese Entscheidung, auch wenn sie wohl keine Auswirkungen auf den Export haben wird. Die neue Norm der USA-Landwirtschaftsbehörde tritt zum 22. Februar in Kraft, schreibt AP-Korrespondent Philippe Clavel.

Die Standardgröße der Löcher beim "Swiss Cheese" und beim "Emmentaler Cheese" wird dann von 11/16 bis 13/16 auf 3/8 Inches herabgesetzt. Dies entspricht einer Verkleinerung von etwa zwei auf einen Zentimeter.

Die Normen sind nicht verbindlich, sagte Becky Unkenholz, Sprecherin der Behörde. Sie würden aber in der Regel respektiert. Die kleinen Löcher haben den Vorteil, dass bei den hohen Geschwindigkeiten der automatischen Schnittmaschinen weniger Abfälle entstehen.

Bern bedauert neue Norm

Im Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) in Bern wird die neue Norm bedauert, obwohl es sich beim "Swiss Cheese" um ein Produkt handelt, das eigentlich mit Käse aus der Schweiz nichts zu tun hat.

Der "richtige" Emmentaler wird in den USA unter der Bezeichnung "Emmentaler Cheese from Switzerland" verkauft. Die Ausfuhr von Käse in die USA ist kontingentiert. Maximal dürfen 7.000 t pro Jahr ausgeführt werden.

(Quelle:Lebensmittelzeitung online)

zur Übung ►