EIN TISCH IST EIN TISCH, TEIL 1
Eine Übung zu Adjektivendungen
 

Ich will von einem alten Mann erzählen, von einem Mann, der kein Wort mehr sagt, ein Gesicht hat, zu müd zum Lächeln und zu müd, um böse zu sein. Er wohnt in einer Stadt, am Ende der Straße oder nahe der Kreuzung. Es lohnt sich fast nicht, ihn zu beschreiben, kaum etwas unterscheidet ihn von andern. Er trägt einen Hut, Hosen, einen Rock und im Winter den langen Mantel, und er hat einen Hals, dessen Haut und ist, die Hemdkragen sind ihm viel zu weit.

Im Stock des Hauses hat er sein Zimmer, vielleicht war er und hatte Kinder, vielleicht wohnte er früher in einer Stadt. Bestimmt war er einmal ein Kind, aber das war zu einer Zeit, wo die Kinder wie Erwachsene angezogen waren. Man sieht sie so im Fotoalbum der Großmutter. In seinem Zimmer sind zwei Stühle, ein Tisch, ein Teppich, ein Bett und ein Schrank. Auf einem Tisch steht ein Wecker, daneben liegen Zeitungen und das Fotoalbum, an der Wand hängen ein Spiegel und ein Bild. Der Mann machte morgens einen Spaziergang und nachmittags einen Spaziergang, sprach ein paar Worte mit seinem Nachbarn und abends saß er an seinem Tisch.


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© Dr. Chan Wai Meng, January 2002